Wir verkaufen keine Solarmodule, sondern Wettbewerbsvorteile
Beitrag der epa – Eifeler Presse Agentur im Rahmen des 30. Unternehmerfrühstücks „viertelvoracht“

Zülpicher Unternehmen PRIOGO hat sich einen besonderen Namen in Sachen Sektorkopplung erworben – Partnerinitiative von Kreissparkasse Euskirchen und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen feierten das 30. Unternehmerfrühstück „viertelvoracht“

Auszüge aus der Meldung vom 21. November 2022 – www.eifeler-presse-agentur.de


(v.l.) Holger Glück, Vorstandsmitglied Kreissparkasse Euskirchen, Iris Poth, Leiterin Stabsstelle Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen, David Muggli, Vorstandsvorsitzender PRIOGO AG und Sebastian Pönsgen, Vorstand PRIOGO AG, Rainer Santema, S-FirmenCenter, Alexandra Bennau, S-GewerbekundenCenter, und Timo Bong, Kreiswirtschaftsförderung. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich – Landrat Markus Ramers erinnerte sich daran, dass er das Wort „Sektorkopplung“, also die Verknüpfung von Strom, Speicher, Wärme und Mobilität, zum ersten Mal vor einigen Jahren beim Zülpicher Unternehmen PRIOGO gehört hatte. „In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass wir uns innovativ und mit intelligenten Lösungen den Energiethemen widmen“, so der Landrat in seiner Begrüßungsansprache am Mittwochmorgen anlässlich des 30. Unternehmerfrühstücks „viertelvoracht“, das diesmal bei PRIOGO in der Römerstadt stattfand. Auf der einen Seite gehe es darum, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, auf der anderen Seite sei es derzeit für jedes Unternehmen wichtig, die steigenden Energiekosten in den Griff zu bekommen, so der Landrat. Und damit solche Möglichkeiten und Alternativen, wie sie beispielsweise PRIOGO biete, auch angenommen würden, sei die Beantragung von RWP-Investitionskostenzuschüssen über die Kreiswirtschaftsförderung sinnvoll. Auf diesem Weg verfolge der Kreis Euskirchen das Ziel bis 2026 100 Unternehmen auf ihrem Weg, klimaneutral zu werden, zu unterstützen und zu begleiten. [...]

Sebastian Pönsgen, Vorstand der PRIOGO AG stellte anschließend den gut 60 Unternehmerinnen und Unternehmern aus dem Kreis Euskirchen einige seiner Lösungen in Sachen Energiekrise vor. „Niemand konnte absehen, dass wir bei den Energiepreisen diese Größenordnungen erreichen würden“, so Pönsgen. Dennoch hätten viele Menschen heute Angst vor Entscheidungen und wüssten nicht, auf welche Energieversorgungsanlagen sie setzen sollten. Pönsgen geht davon aus, dass die Strompreise sich langfristig bei zwölf Cent die Kilowattstunde stabil einpendeln werden. Da es sich hier aber nur um den Arbeitspreis handele, müssten Unternehmen also auch auf längere Sicht mit einer Verdopplung ihrer Energiepreise rechnen. Die Problemlösungen von PRIOGO brächten hingegen mehr Erträge in die Kasse, da man heute eine „satte Einspeisevergütung“ erhalte. Und nicht zuletzt stehe man mit Erneuerbaren Energien auch in der Außendarstellung des Unternehmens weitaus besser da. „Mit einem Wort: „Wir verkaufen keine Solarmodule, sondern Wettbewerbsvorteile“, so Pönsgen. [...]

„Auch im Kreis Euskirchen wird heute noch immer sehr verschwenderisch mit Energie umgegangen“, übte Pönsgen Kritik an Unternehmen, die beispielsweise ihre Abwärme nicht nutzten. PRIOGO habe es sich zur Aufgabe gesetzt, solche „stillen Reserven“ der Unternehmen zu heben und in den Energiekreislauf einzubinden. So sei man derzeit dabei, die Alpenpark Skihalle in Neuss nicht zuletzt aufgrund von Sektorkopplung klimaneutral zu gestalten. „Am Ende wird die Skihalle mehr Energie erzeugen, als sie überhaupt benötigt“, betonte Pönsgen. [...]

Anschließend hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer [...] Gelegenheit, sich bei einem Rundgang um das PRIOGO-Unternehmensgebäude einen Einblick über die Sektorkopplung vor Ort zu verschaffen. Mit dieser Kopplung ist es möglich, die gesamte Liegenschaft rund 80 Prozent energieautark zu halten. Marketingbeauftragter Alexander Rensinghof machte allerdings klar, dass man das eigentliche Geschäft von PRIOGO, nämlich die handwerklichen Arbeiten, leider nicht am Stützpunkt in Zülpich sehen könne, denn diese fänden selbstverständlich beim Kunden vor Ort statt.

Was aber demnächst vor Ort zu sehen sein werde, das sei ein großer Solar-Carport, der direkt am Unternehmen entstehe Dann werde es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von PRIOGO nicht nur möglich sein, ihr E-Mobil während der Arbeit an einer der vielen Ladesäulen auftanken zu lassen, sondern ihre Autos würden auch geschützt unter einem Dach stehen. Dieses wiederum werde mit Solarmodulen bestückt die Energie liefern, die man am Unternehmenssitz benötige, um auch weiterhin aufgrund von Erneuerbaren Energien Wettbewerbsvorteile zu genießen.

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