PRIOGO auf e.GO-Tour


Einen Elektroflitzer zum zehnten Geburtstag

 


„Wir haben die Intelligenz, die technischen Dinge zusammenzubringen“, gibt Vorstand David Muggli als altes und neues Motto der PRIOGO AG aus. Was als Vision mit der Unternehmensgründung vor zehn Jahren in Zülpich begann, geht mit dem Jubiläum in eine neue Ära: Mit der Sektorkopplung kombinieren die Experten Strom- und Wärmeerzeugung in Gebäuden mit der Speicherung. „Nun kommt die Mobilität hinzu“, verkündet Muggli bei den Firmenfeierlichkeiten. PRIOGO arbeitet ab sofort mit der Aachener Elektrofahrzeug-Schmiede e.GO Mobile AG zusammen. Firmenchef Professor Dr. Günther Schuh hatte bereits als Forschungsinitiative der RWTH Aachen den „StreetScooter“ entwickelt, der mittlerweile für die Deutsche Post Millionen Pakete ausliefern.  Professor Schuh erkennt im Grußwort gleich die Parallelen: „Auch wir erfinden das Elektroauto nicht neu, sondern verbinden Vorteile und Erkenntnisse aus verschiedenen technischen Bereichen.“ Die vernetzte Fertigung ermögliche beispielsweise Flexibilität und Schnelligkeit. „Wir reizen die Optionen der Industrie 4.0 aus. Das gewährt uns einen zeitlichen Vorsprung bei der Entwicklung und Herstellung gegenüber großen Konzernen.“ Zudem seien die Wege des Start-ups kurz, das Team passend „wie ein Zahnrad“ und dem Elektrogefährt persönlich extrem verbunden. Das gehe sogar so weit, dass die Prototypen Namen erhielten. „Die ersten ihrer Art heißen übrigens Tom und Jerry“, berichtet Schuh.

Die Gemeinsamkeiten und gegenseitige Mehrwert der neuen Partner gehen über die innovative Arbeitsweise weit hinaus: „e.GO liefert die Flitzer, wir die saubere Energie für die Batterie“, führt Muggli an. Damit sei ein häufiger Kritikpunkt an der Elektromobilität ausgeräumt: „Mit uns kommt die Sonne vom Dach direkt als Kraftstoff in den Tank – kostengünstig und sicher!“ Der Fahrer habe nicht nur die umweltfreundliche Garantie, er stellt den Strom gleich selbst her. „Das ist wie bei den Tomaten aus dem eigenen Garten. Sie sind preiswert und schmecken einfach besser!“

Zusätzlich bringt PRIOGO die Premiumpartnerschaft mit Seneca in die Liaison mit e.GO Mobile mit ein, damit Kunden „ihre geerntete“ Energie flexibel nutzen können: Strom wird in eine sogenannte Cloud eingespeist und ist damit an über 35.000 Standorten europaweit nutzbar.

Das PRIOGO-Potential früh erkannt hat auch die Stadt Zülpich, für die der erste Beigeordnete Ottmar Voigt persönlich herzliche Glückwünsche zum Jubiläum überbrachte. „Den neuen und größeren Standort hier im Zülpicher Gewerbegebiet ‚An der Römerallee‘ haben wir vor knapp drei Jahren gemeinsam entwickelt“, freut sich Voigt und geht sicher davon aus, „dass die Firma PRIOGO mit ihren innovativen und am Markt ausgerichteten Geschäftsideen noch viele Jahre erfolgreich sein wird.“ Die Stadt stehe als Ansprechpartner und Partner auf jeden Fall wie bisher gerne zur Seite. Der neue Mobilitätsaspekt sei darüber hinaus auch für Kommunen und die Mitarbeiter interessant. Das Kurzstreckenauto mit seinen niedrigen Kosten und Umweltfreundlichkeit passe für Städte „prima ins Profil“.

Einen kleinen Vorgeschmack konnte Voigt vor Ort zusammen mit den zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bei den Spritztouren sammeln und das Objekt der Begierde „anfassen und genießen“.

Schließlich besteche das Aachener Gefährt ebenso durch weiche Faktoren: „Wir gehen davon aus, dass der e.GO Life nach wenigen Wochen das meistgenutzte Auto in den Haushalten sein wird“, erzählt Professor Schuh. Das liege nicht nur an den niedrigen Betriebskosten oder dem Umweltbewusstsein, sondern besonders am Fahrgefühl: „Der Flitzer macht einfach Spaß – fast wie ein Go-Kart.“


Das Geburtstagsvideo

 
 

Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär Thomas Rachel gratuliert zum PRIOGO-Geburtstag